17 January 2014

German version video

Alle 9 Teile zusammen (aktualisiert Mai 2018): 

Teile:00:10 - 1a) Eine Familientradition
02:58 - 1b) Ein Studentenwitz?
09:20 - 2a) Dechiffrierungsschlüssel
14:50 - 2b) Barbarische Ziffern
22:00 - 2c) Radförmige Buchstaben
31:20 - 2d) Mittwinter Julfest
31:45 - 3) Mittelalterliches Papier
42:55 - 4a) Hinters Licht geführt
1:00:23 - 4b) Ur-Rassismus

alte Englische video source Liste hier

6 comments:

  1. Weshalb versucht man keine C14 Datierung? Ich denke, daß ich die Möglichkeit habe, eine Datierung veranlassen zu können, inoffiziell. Es genügt wahrscheinlich 1 mg des Papiers, ein klitzekleines Schnipselchen, 5 mm². Wenn Interesse besteht, bitte Kontakt aufnehmen.

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    1. Ja, ich bin sehr interessiert! (Hab jetzt erst Ihren Beitrag gelesen.) Schreiben Sie mir bitte auf "janott68 (at) yahoo . com". Wir mussen dann bloß noch das Archiv (Tresoar) überzeugen, daß sie ein Schnipsel zur Verfügung stellen.

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  2. Anonymous6/9/21 06:06

    Hallo, ich habe mich in die OLH eingelesen und bin begeistert aber kann keine Antwort darauf finden, wie und wann genau das Original entwendet wurde, um eine Fälschung zu erstellen. Ich wäre für eine Antwort auf diese Frage unendlich dankbar.

    Beste Grüße E.

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    1. Ich gehe davon aus, dass Sie sich diesbezüglich auf die Behauptungen von Harm Menkens beziehen. Ich stimme ihm nicht zu und seine Argumente machen für mich überhaupt keinen Sinn. Das Missverständnis beruht darauf, dass Ottema in seinen Ausgaben eine manipulierte „Alphabetseite“ verwendet hat, kein echtes Faksimile. Ich denke, das in Tresoar aufbewahrte Manuskript ist das Manuskript, das sich im Besitz von Cornelis befand und das 1938 der Fisian Provinzbibliothek übergeben wurde. Eine ordnungsgemäße Papierrecherche wurde nie durchgeführt und es könnte sich daher um die Kopie aus dem 13. Jahrhundert handeln, die von Hidde Oera Linda angefertigt wurde. Gerne können Sie sich weiter erkundigen, wenn Sie noch Fragen haben.

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    2. Anonymous7/9/21 02:54

      Herzlichen Dank für ihre unglaublich schnelle Antwort, sowohl hier als auch per Email. Da meine Fragen evtl. auch andere Leute interessieren, werde ich hier weiterschreiben.

      Tatsächlich beziehe ich mich auf die Ausgabe von Harm Menkens (Lühe Verlag), in der Ihre scheinbar widersprüchliche Meinung nicht erwähnt wird. Der dort beschriebene Vorgang ist für mich nicht nachzuvollziehen gewesen, weshalb ich mich sehr über ihre Sicht der Dinge freuen würde.

      In meiner Auflage heißt es:
      "Das ging sogar so weit, daß die Feinde der OLH von dem echten Original, das auf ausländisches Papier aus dem 13. Jahrhundert geschrieben war, eine vollständige Abschrift auf Papier aus dem 19. Jahrhundert anfertigten, dieses neuzeitliche Papier anschließend im Rauch auf alt trimmten, es danach gegen das echte Original austauschten und letzteres verschwinden ließen."

      "Selbst Hermann Wirth ist auf diesen Betrug hereingefallen, als er das Papier der Fälschung um 1934 untersuchen ließ. Natürlich musste das Ergebnis sein, daß es sich um Papier aus dem 19. Jahrhundert handelte, [...]"

      Wodurch ist diese Theorie entstanden bzw wie konnte sie durch Wirth bestätigt werden? Der ganze Vorgang ist in der Auflage des Lühe Verlags meiner Meinung nach zu wage umschrieben.

      Ferner wäre es schön, wenn sie Ihre Sicht etwas genauer ausführen könnten (fall nicht schon geschehen / gerne Link), da sie mir bisher noch unbekannt ist. Verstehe ich es richtig, dass die Fehlinterpretation allein auf Mullers und Van Gelders Befangenheit und Unkenntnis beruht? Es also nie eine Untersuchung gegeben hat im eigentlichen Sinne?

      Unter Umständen wäre es ratsam hier einen Beitrag dazu zu erstellen, der beide Meinungen vergleicht (oä), da ich bestimmt nicht der Einzige bin, der aufgrund der aktuellen Ausgabe vor dieser Frage steht.

      Beste Grüße E.

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    3. Hier ist eine kurzversion den ich früher mal geschrieben habe. Ich muss mir noch mal Zeit nehmen um das alles besser zu formulieren:

      1. Die OdL Familie hat in 1938 die Handschriften übertragen an die Friesische Bibliothek, jetzt Teil von Tresoar. Bevor sind alle Seiten fotografiert geworden. Nach den übertrag konnnte jeder die sie einsehen wollte das machen und eventuell vergleichen mit die gemachte Bilder.
      2. Die Buchstabenseite in Ottema's Buch war gefälscht wegen Festa's Runschrift. Cornelis hat ihm darüber kritisiert in einem Brief. Sehe https://fryskednis.blogspot.com/2016/03/two-worst-mistakes-in-first-olb.html
      3. Wenn das Tresoar Handschrift auf 19. Jahrhundert Papier ist, wurde die Papierforschung von 2006-2011 (Porck et al) das erwiesen haben. Sie haben aber nie rapportiert, weil sie das eben nicht beweisen konnten. Sehe https://fryskednis.blogspot.com/2018/09/the-oera-linda-paper-research-fail.html

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